|
Solistinnen, Solisten und Orchester der letzten Konzertreihe im Juni 2011
Tommaso Traetta
Stabat Mater
Franz Schubert
Auguste jam coelestium D 488
Felix Mendelssohn-Bartholdy
Sinfonie in c-moll Nr. IV
Josef Gabriel Rheinberger
Messe in C-Dur
Ursula Trinca-Rytz, Sopran
Die Bernerin Ursula Trinca-Rytz studierte nach der
Matura zuerst in Wien bei Kammersängerin Ruthilde Boesch, danach in München bei
Kammersängerin Reri Grist. An der Musikhochschule München schloss sie ihr
Studium mit dem Meisterklassendiplom ab. Es folgten Engagements an den Theatern
Biel-Solothurn, Luzern, St. Gallen, Freiburg i.Br, sowie an der Bayrischen Staatsoper
in München.
Als lyrischer Koloratursopran sang sie Rollen wie das Blondchen aus Mozarts "Entführung", die Gretel aus Humperdinks
"Hänsel und Gretel", sowie immer wieder ihre Paraderolle die Titania
aus Brittens "A Midsummer Night's Dream".
Zurzeit widmet sich Ursula Trinca-Rytz vor allem dem Lied- und Oratoriengesang. Ihr Repertoire umfasst Werke aus der alten bis
zur zeitgenössischen Musik. Eine spezielle Liebe verbindet sie aber immer
wieder mit den Werken von Mozart, Händel sowie Haydn.
Ursula Trinca-Rytz hat einen Lehrauftrag für Gesang an den Musikschulen Burgdorf und Seeland.

Judith Lüpold, Alt
Die Altistin Judith Lüpold ist in Interlaken aufgewachsen und lebt heute mit ihrer Familie in der Stadt Bern. Neben dem
Besuch des Staatlichen Seminars Bern, beschäftigte sie sich während ihrer Ausbildung parallel mit dem
Gesangs- und Tanzstudium in Bern und Zürich. Zu Beginn engagierte sie sich
vorwiegend im Bereich Tanztheater und Musical. 1996 schloss Judith Lüpold das Lehrdiplom in Gesang an der
Hochschule für Musik und Theater Bern bei Ingrid Frauchiger ab; im Sommer 1999
beendete sie ihre Studien an der Konzertklasse von Jane Thorner-Mengedoht.
Meisterkurse und Coaching, u.a. bei Prof. Kurt Widmer, Karin Ott, Carol Smith, Simone Remond, Antoinette Faës,
Prof. Siegfried Palm, Carsten Eckert und Ewald Körner. Judith Lüpold
vervollständigt ihre Gesangstechnik laufend weiter.
Rege Konzerttätigkeit in der Schweiz und im Ausland als Oratoriensängerin. Judith Lüpold verfügt über ein breites
Repertoire. Dieses reicht von Monteverdi über Bachs Passionen zu den geistlichen Werken von Mozart, Händel, Mendelssohn, Dvorak, Rossini bis hin zu zeitgenössischen Werken und Uraufführungen. Sie singt die grossen
Standartwerke ihres Stimmfachs in allen grossen Konzertsälen der Schweiz, 2009 erstmals im KKL Luzern (Brucknermesse in f-moll). Sehr gerne widmet sich Judith Lüpold
auch dem Liedgesang und gibt Liederabende.

Jan-Martin Mächler, Tenor
Der in Thun gebürtige Tenor liess sich zuerst zum
Primarlehrer ausbilden. Erste musikalische Interessen führten ihn zur
Popmusik, zur Komposition, Jazz, Improvisation, Klavier, Querflöte und
Gesang. Gesangsstudium bei Elisabeth Glauser an der Hochschule für
Musik in Bern. Unterricht u.a. bei Jan-Hendrik Rootering, Hans-Peter
Blochwitz, über lange Zeit bei Nicolai Gedda. Seit einiger Zeit
beschäftigt er sich zudem an der Schola Cantorum Basiliensis intensiver
mit der Barockmusik. Schauspielunterricht u.a. bei Christoph Gaugler.
Zahlreiche Engagements in Europa und den USA in Oratorien, besonders
auch als Evangelist in der Johannes- und Matthäuspassion von Bach und
in Werken von Händel. Auftritte mit den Münchner Symphonikern, den
Cornet Noir, dem Berner und dem Basler Symphonie-Orchester, der
Freitagsakademie, dem Capriccio Basel u.a. Zusammenarbeit mit
Dirigenten wie Alberto Zedda, Howard Griffith, G.Roshdestvenski oder
Miguel Gomez-Martinez u.a. Auftritte z.B. an der Expo 2000 in Hannover,
am Martinu-Festival in Basel, in der Kathedrale von Malaga, am Festival
du Lied Fribourg, am Carl-Orff-Festival in München, am Festival di
Barocco di Viterbo (Rom), am Festival Culturescapes Schweiz oder am
Festival für neue Musik in Sofia. Als Liedsänger ist er ebenfalls zu
hören, zum Beispiel mit der "schönen Müllerin" von Schubert. In den
Saisons 2001-2004 war er Mitglied im Ensemble des Stadttheaters Bern,
wo er u.a. als Iwanov in "Zar und Zimmermann" (Lortzing) oder als Jan
im "Bettelstudent" (Millöcker) zu hören und sehen war. In der Saison
03/04 trat er u.a. als Valerio in Henkings Uraufführung "Leonce und
Lena" am Stadttheater Bern auf. In der Titelpartie der Oper "Faust" von
Berlioz oder als Belmonte in "die Entführung aus dem Serail" von Mozart
war er ebenso wie als Alfred in die "Fledermaus" zu hören und zu sehen.
Auf der Thuner Seebühne verkörperte er den Franz-Joseph in "Elisabeth"
sowie in "Les Miserables" den Enjolras und den Marius. 2008 trat er als
Alexej in Donizettis "Viva la Mamma" bei der Sommeroper Selzach auf.
Auftritte am Radio und Fernsehen, CD-Einspielungen. Als Komponist,
Instrumentalist und Sänger hat er eigene CD-Projekte über Gedichte von
Hermann Hesse, später zum Thema Meer realisiert. Förderpreise der
Friedl-Wald-Stiftung und der Bürgi-Willert-Stiftung.
Seit 2008 Dozent an der Swiss Musical Academy. www.janmm.ch

Ulrich Simon Eggimann, Bariton
Der gebürtige Berner schloss seine Ausbildung als Sänger 1987 bei
Rudolf A. Hartmann (Gesang) und Peter Rasky (Schauspiel) an
Konservatorium und Musikhochschule Zürich mit dem Operndiplom ab. Als Opernsänger Engagements an schweizerischen und ausländischen
Bühnen, u.a. an den Stadttheatern Bern und Biel, am Theater Basel, am
Opernhaus Zürich, am Theater der Hansestadt Lübeck, am
Oberösterreichischen Landestheater Linz und an den Opern von Avenches
und Bellinzona.
Im Bühnen-Repertoire u.a. die Mozart-Rollen Papageno, Figaro,
Leporello und Don Alfonso, der Bartolo und der Figaro in Rossinis
«Barbiere di Siviglia», Dandini und Don Magnifico in «La Cenerentola»
von Rossini, Don Pasquale und Dulcamara in den Donizetti-Opern «Don
Pasquale» und «L'elisir d'amore», der Sancho in Massenets «Don
Quichotte», der Ramiro in «L'heure espagnole» von Ravel, der Arnolphe
in Liebermanns «Die Schule der Frauen», Henry Higgins in «My fair lady»
sowie Falke in der «Fledermaus» von Johann Strauss.
Als Konzertsänger nebst Liederabenden im In- und Ausland engagiert,
u.a. in den Basspartien der grossen Werke von Bach (Johannes- und
Matthäus-Passion, Weihnachtsoratorium), Händel (Messias, Judas
Makkabäus), Haydn (Schöpfung, Jahreszeiten), Mozart (Requiem),
Mendelssohn (Elias, Paulus), Brahms (Requiem), Verdi (Requiem), Orff
(Carmina burana), Rossini (Messe solennelle, Stabat mater), Donizetti
(Messa di Gloria), Puccini (Messa di Gloria) und Dvorak (Stabat mater,
Te Deum, Requiem).
Ausserdem: Leiter des Vokalensembles VOC-E, Regisseur der Emmentaler Liebhaberbühne, Künstlerischer Leiter des Casino-Theaters Burgdorf, Gesangspädagoge am Gymnasium Köniz-Lerbermatt, an der Pädagogischen Hochschule Bern und an der Musikschule Oberemmental. www.eggimann-bariton.ch

Huttwiler Kammerorchester
Konzertmeister: Martin Kunz
Das Huttwiler Kammerorchester unter der Leitung des Geigers Martin Kunz wurde sowohl in seiner Kammermusik-Formation (sechzehn Streicher und Cembalo) wie auch zunehmend in seiner erweiterten, sinfonischen Form als Begleitorchester in grossen Chorwerken bekannt.
Neben einigen ausgesuchten Amateuren besteht es überwiegend aus Berufsmusikern. Die in beiden Formationen angestrebte und in erfreulich hohem Masse erreichte personelle Konstanz macht das Huttwiler Kammerorchester zu einem sensibel eingespielten Team mit hoher Motivation und Anpassungsfähigkeit.
Musikalische Leitung
Silvan Müller, Musiker
Silvan Müller wuchs
in Günsberg SO auf. Nach Absolvierung des Lehrerseminares erlangte er 1984 das
Chorleiterdiplom bei Prof. Martin Flämig und das Konzertdiplom für Gesang bei
Margrit Conrad-Amberg. Anschließend besuchte er an der Musikhochschule in
München die Meisterklasse für Gesang bei Ernst Häfliger und absolvierte
gleichzeitig die Opernschule. 1983/84 war er Preisträger der Migros
Genossenschaftsstiftung.
Konzerte, Opern,
Liederabende, Fernseh-, Rundfunk- und CD Aufnahmen führten ihn in quer durch die USA, unter anderem in das Kennedy – Center in Washington, in etliche
europäische Länder sowie durch die ganze Schweiz.
Seit 1990 lehrt
Silvan Müller an der Hochschule für Musik in Bern und an der Musikschule des Konservatoriums Bern, wo er auch Stimmbildungskurse
für Chöre und Ensembles erteilt.
Silvan Müller
dirigierte bereits mit 17 Jahren seinen ersten Chor. Neben der regen Konzert- und Unterrichtstätigkeit kamen im
Laufe der Jahre weitere Chöre aus der Umgebung von Bern und Solothurn dazu. Von
1996 bis 2005 war er als musikalischer Leiter des Gemischten Chores Biberist tätig
und bekleidete in der Folge die Ämter des Bezirksdirigenten (Wasseramt) und des
Kantonaldirigenten im Solothurner
Gesangsverband.
Seit August 2004 steht
Silvan Müller dem Arsis-Chor als Dirigent vor.
Korrepetition

Christoph Zbinden, Pianist
Christoph Zbinden wurde 1974 in Thun geboren. Erster Klavierunterricht im
Alter von sechs Jahren. Von 1986 bis 91 Unterricht an der Musikschule Thun
bei Eke Mendez und Stephan Fahrni. 1988 und 89 Teilnehmer am Internationalen
Musiklager Margess für hochbegabte junge Talente. 1991 erfolgte die
Aufnahme ins Konservatorium für Musik + Theater in die Klasse von Tomasz
Herbut. Er erhielt diverse Preise bei nationalen Wettbewerben wie dem
Concours de la Pierre d’Or, Neuchâtel 1993 und dem Concours Piano 80
Winterthur im Jahre 1996. Erlangung des Lehrdiploms 1996 sowie des
Solistendiploms 1998, letztgenanntes „mit Auszeichnung“. Im Rahmen der
Orchesterkonzerte des Konservatoriums für Musik + Theater in Bern Auftritte
mit dem Berner Symphonie-Orchester. Von 1996 bis 98 Stipendiat der
Ernst-Göhner-Stiftung. Zahlreiche Meisterkurse u. a. bei Bruno Canino in
Bern, Klaus Hellwig in Berlin, Dimitri Bashkirow in Wien und Kenneth van
Barthold in Edinburgh. Anlässlich des letztgenannten Kurses kam es auch zu
einer Aufführung des selten gespielten, aber horrend schwierigen
Klavierkonzerts Nr. 4 von Xaver Scharwenka. Vielseitige Tätigkeit als
Pianist in diversen Kammermusikformationen und Liedbegleiter. Im Rahmen des
Meisterkurses bei Csaba Kiraly 1999 Auftritt anlässlich eines Konzertes im
Bartok-Museum in Budapest. Preisträger der Orpheus-Konzerte Zürich 1999. Im
Jahre 2001 hat er eine erste CD eingespielt. 2004 Einladung zur
International Piano Masterclass in Prag. Christoph Zbinden hat im Laufe
seiner Karriere schon mit international bedeutenden Pianisten wie
Konstantin Scherbakov, Volker Banfield und Ian Hobson zusammen gearbeitet
und engagiert sich neben dem traditionellen Repertoire auch für Werke
vergessener Komponisten wie z.B. Medtner, Scharwenka, Dohnanyi und
Szymanowski. Neben seiner Tätigkeit als Solist ist er auch ein vielgefragter
Chorkorrepetitor. www.rach3.ch
Solistinnen und Solisten der Konzertreihe im Spätherbst 2010
Wolfgang Amadeus Mozart, Grosse Messe in c-moll KV 427
Gemeinschaftsprojekt mit dem Singkreis Leberberg

Trudy Walter, Sopran I
Die aus Zürich stammende Sopranistin absolvierte ihr
Gesangsstudium mit Auszeichnung an der Accademia Internationale del
Teatro,
Cagli/Pesaro, sowie an der Hochschule der Künste Bern, bei Janet Perry.
Bereits während dem Studium wurde ihr stimmliches Potential
sowie ihr schauspielerisches Talent erkannt und gefördert. So wurden ihr
am
Teatro Città di Cagli-Pesaro
folgende Rollen anvertraut: Adina, Königin der
Nacht, sowie Cleopatra. In der Schweiz Laurie Moss (The Tenderland)
sowie Genio
(L'Anima del Filosofo), Co-Produktionen Schweizer Opernstudio/Theater
Biel.
2001 wurde Trudy Walter nach Bremen an die Opera Piccola eingeladen.
Sie
brillierte dort als Helena (Paride e Helena). Seit der Spielzeit 2004/05
ist sie
am Stadttheater Biel-Solothurn engagiert. In diesem Haus sang sie
erfolgreich
folgende Partien: Giulietta (Capuleti e i Montecchi), Bubikopf (Der
Kaiser aus
Atlantis), Gabriel (Die Schöpfung, szenisch) Agnes, (Die Schule der
Frauen)
Violetta, (La Traviata) sowie die Governess in Brittens "Turn of the
screw". Mit
dieser Rolle sprang sie souverän am Opernhaus in Kiel ein und wurde für
die
weiteren Aufführungen verpflichtet. Frau Walter durfte in ihrer noch
jungen
Laufbahn erfolgreiche Gastauftritte als Königin der Nacht wahrnehmen. So
u.a. an
den Theatern Landshut und Passau, Oper Budweis (Tschechien) sowie auf
Einladung
von Frau Alexandrina Milcheva an die Staatsoper Sofia.
Trudy Walter pflegt neben der Oper, rege Konzerttätigkeit im Oratorium- und Konzertfach. www.trudywalter.ch

Corinne Angela Sutter, Sopran II
Corinne Angela Sutter wurde in der Schweiz geboren. Sie studierte an den
Musikhochschulen Winterthur und Zürich, dem Opernstudio Biel und an der
Universität für Musik in Wien Liedgesang bei Prof. Charles Spencer. Sie besuchte Meisterkurse bei Prof. Charles Spencer, Prof. Ulf
Bästlein, Janet Perry, Paolo Vaglieri und Irwin Gage. Seit 2006 bildet
sie sich bei KS Deborah Polaski weiter.
Am Theater Biel Solothurn war Corinne Angela Sutter als Miss Jessel in Brittens „The Turn of the Screw“, als Lucrezia in Verdis „I due Foscari“, als
Isabella in von Suppés „Boccaccio“, als 1.Dame in Mozarts „Zauberflöte“
und als Arcabonne/Urgande in Lullys „Amadis“ zu sehen und zu hören.
2010 singt sie in Biel die Leonora in Verdis „Il Trovatore“. Zu ihrem
Konzertrepertoire zählen u.a. Werke wie „Stabat mater“ von Dvorak und
Rossini, „Requiem“ von Dvorak, Mozart und Verdi und „Elias“ von
Mendelssohn. Das „Requiem“ von Verdi sang sie 2008 unter der Leitung von
Edgar Hykel in Potsdam. Ausserdem wirkte Corinne Angela Sutter als Solistin an der EM-Endauslosung in Luzern
unter der Leitung von Bertrand de Billy mit.
2005 erhielt sie in Husum den Thomas-Wiese-Preis, 2007 den
Liedpreis der Stiftung Nordfriesland. Nebst Opernproduktionen ist sie in
Konzerten und Liederabenden in der Schweiz und in Deutschland zu hören.
www.sutterova.ch
Silvan Müller, Tenor
Silvan Müller wuchs
in Günsberg SO auf. Nach Absolvierung des Lehrerseminares erlangte er 1984 das
Chorleiterdiplom bei Prof. Martin Flämig und das Konzertdiplom für Gesang bei
Margrit Conrad-Amberg. Anschließend besuchte er an der Musikhochschule in
München die Meisterklasse für Gesang bei Ernst Häfliger und absolvierte
gleichzeitig die Opernschule. 1983/84 war er Preisträger der Migros
Genossenschaftsstiftung.
Konzerte, Opern,
Liederabende, Fernseh-, Rundfunk- und CD Aufnahmen führten ihn in quer durch die USA, unter anderem in das Kennedy – Center in Washington, in etliche
europäische Länder sowie durch die ganze Schweiz.
Seit 1990 lehrt
Silvan Müller an der Hochschule für Musik in Bern und an der Musikschule des Konservatoriums Bern, wo er auch Stimmbildungskurse
für Chöre und Ensembles erteilt.
Silvan Müller
dirigierte bereits mit 17 Jahren seinen ersten Chor. Neben der regen Konzert- und Unterrichtstätigkeit kamen im
Laufe der Jahre weitere Chöre aus der Umgebung von Bern und Solothurn dazu. Von
1996 bis 2005 war er als musikalischer Leiter des Gemischten Chores Biberist tätig
und bekleidete in der Folge die Ämter des Bezirksdirigenten (Wasseramt) und des
Kantonaldirigenten im Solothurner
Gesangsverband.
Seit August 2004 steht
Silvan Müller dem Arsis-Chor als Dirigent vor.
Daniel Reumiller, Bass
Daniel Reumiller studierte bei Leni Neuenschwander in
Mannheim, bei Dennis Hall in Bern und bei Antoinette Faës in Fribourg.
Er nahm an verschiedenen Meisterkursen teil, so bei Paolo Montarsolo
an der „Renata Scotto Academy“ in Savona (It) und bei Ks. Waltraud
Meier und bei Evgenji Nesterenko. Verschiedene Kurse für
Operndarstellung rundeten seine Ausbildung ab. 2004 war er Preisträger
der Stiftung Senzaltro.
Daniel Reumiller übt eine vielseitige Tätigkeit
als Konzertsänger in der Schweiz und im Ausland aus.
Sein Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne (z.B. Uraufführung
von Bruno Leuschners „Sonata Crìtica“ nach Texten von Pablo Neruda) und
umfasst Oratorium, Oper und Lied.
Im Opernfach debütierte Daniel
Reumiller in Fribourg als Betto di Signa in „Gianni Schicchi“. Es
folgten u.a. Engagements als Komtur (Don Giovanni), Uberto (La Serva
Padrona), Graf Laski (Le roi malgré lui), Graf (Le Nozze di Figaro) und
Osmin (Die Entführung aus dem Serail). www.danielreumiller.ch
René Kunz, musikalischer Leiter
gebürtiger
Oltner, heute in Grenchen domiziliert, erhielt seine Ausbildung als
Kontrabassist bei Angelo Viale an der Basler Musikhochschule. Meisterkurse bei
namhaften Dirigenten vervollkommnten seine Ausbildung. 1975 gründete er das
Ensemble der Leberberger Instrumentalisten. 1981 rief er den Singkreis
Leberberg ins Leben. Beide Vereinigungen stehen noch heute unter seiner
Leitung. Mit ihnen hat er – neben zahlreichen Gastdirigaten – bis anhin über
zweihundert Konzert- Oratorien- und Opernaufführungen realisiert.
Seiner Idee
und Initiative ist auch die Neubelebung des Selzacher Passionspielhauses mit
Opern von Mozart, Lortzing, Nicolai, Weber und Flotow zu verdanken.
1993 erhielt René Kunz den Preis des
Kantons Solothurn für seine Verdienste im Bereich Musik und Musiktheater. Auch
die Gemeinden Grenchen, Bettlach und Selzach ehrten ihn mit ihren
Kulturpreisen.
Solistinnen und Solisten der Konzertreihe im Januar 2010
Schalk, Scherz und Schabernack, Heiterkeiten diverser Komponisten
Katharina Spielmann, Sopran
Nach erfolgreichem
Abschluss des Lehrdiploms am Konservatorium in Bern, führt sie ihre Studien an
der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Prof. Judith Beckmann im
Fachbereich Operngesang
fort. In dieser
Metropole erfreute sie sich eines reichen kulturellen Angebots, was ihr eigenes
Schaffen sehr bereicherte. Mit Leidenschaft
sang sie in verschiedenen Opern- und Operettenproduktionen Haupt- und
Nebenrollen, wie z.B. die Rosalinde in die Fledermaus, oder die
Pamina in die Zauberflöte, oder
dann die Gräfin in Le nozze di
Figaro und einige mehr.
Katharina Spielmann ist Initiatorin und Leiterin von "Kultur bim Buur", wo sie bereits die Lustige Witwe von Lehar und die Gräfin Mariza von Kalman auf die Bühne
brachte. Ihre Begeisterung
für die oft noch schlummernden Talente von anderen lebt sie beim Unterrichten
von GesangsschülerInnen aus. Sie
lehrt am Konservatorium in Bern und gibt Privatunterricht. Dazu dirigiert sie
den Gemischten Chor Limpachtal. Ein grosses
Anliegen sind ihr auch die Kinder. Am Konservatorium Bern leitet sie zwei Kinderchöre und leitete das
Gesangs-Projekt "ganz Bern singt",
das sich an Lehrkräfte und ihre Klassen richtet. Das Diplom zur Erwachsenenbildnerin machte sie,
um ihr Wissen und ihre Erfahrungen im Umgang mit ihren zahlreichen Projekten und
Kursen zu vertiefen.
Neben all den
genannten Tätigkeiten gilt ihre Faszination dem eigenen künstlerischen
Auftreten. Sie geniesst sowohl den interpretatorischen Anspruch beim
Einstudieren eines Liederabends
als auch das Hineinschlüpfen in eine Rolle aus der Opern- und Operettenwelt, oder aber das
Musizieren mit andern im Ensemble oder im Konzert. Ein weiterer
Schwerpunkt ist ihre Liebe zur Unterhaltung. 2005 gründete sie zusammen mit
Silvia-Kristina Hadorn ihr Duo"Wybretten" mit dem sie seit dessen
Entstehung erfolgreich unterwegs sind. www.wybretten.ch

Judith Lüpold, Alt
Die Altistin Judith Lüpold ist in Interlaken
aufgewachsen und lebt heute mit ihrer Familie in der Stadt Bern. Neben dem
Besuch des Staatlichen Seminars Bern, beschäftigte sie sich während ihrer Ausbildung parallel mit dem
Gesangs- und Tanzstudium in Bern und Zürich. Zu Beginn engagierte sie sich
vorwiegend im Bereich Tanztheater und Musical. 1996 schloss Judith Lüpold das Lehrdiplom in Gesang an der
Hochschule für Musik und Theater Bern bei Ingrid Frauchiger ab; im Sommer 1999
beendete sie ihre Studien an der Konzertklasse von Jane Thorner-Mengedoht.
Meisterkurse und Coaching, u.a. bei Prof. Kurt Widmer, Karin Ott, Carol Smith, Simone Remond, Antoinette Faës,
Prof. Siegfried Palm, Carsten Eckert und Ewald Körner. Judith Lüpold
vervollständigt ihre Gesangstechnik laufend weiter.
Rege Konzerttätigkeit in der Schweiz und im Ausland als Oratoriensängerin. Judith Lüpold verfügt über ein breites
Repertoire. Dieses reicht von Monteverdi über Bachs Passionen zu
den geistlichen Werken von Mozart, Händel, Mendelssohn, Dvorak, Rossini bis hin zu zeitgenössischen Werken und Uraufführungen. Sie singt die grossen
Standartwerke ihres Stimmfachs in allen grossen Konzertsälen der Schweiz,
2009 erstmals im KKL Luzern (Brucknermesse in f-moll). Sehr gerne widmet sich Judith Lüpold
auch dem Liedgesang und gibt Liederabende.

Jan-Martin Mächler, Tenor
Der in Thun gebürtige Tenor liess sich zuerst zum
Primarlehrer ausbilden. Erste musikalische Interessen führten ihn zur
Popmusik, zur Komposition, Jazz, Improvisation, Klavier, Querflöte und
Gesang. Gesangsstudium bei Elisabeth Glauser an der Hochschule für
Musik in Bern. Unterricht u.a. bei Jan-Hendrik Rootering, Hans-Peter
Blochwitz, über lange Zeit bei Nicolai Gedda. Seit einiger Zeit
beschäftigt er sich zudem an der Schola Cantorum Basiliensis intensiver
mit der Barockmusik. Schauspielunterricht u.a. bei Christoph Gaugler.
Zahlreiche Engagements in Europa und den USA in Oratorien, besonders
auch als Evangelist in der Johannes- und Matthäuspassion von Bach und
in Werken von Händel. Auftritte mit den Münchner Symphonikern, den
Cornet Noir, dem Berner und dem Basler Symphonie-Orchester, der
Freitagsakademie, dem Capriccio Basel u.a. Zusammenarbeit mit
Dirigenten wie Alberto Zedda, Howard Griffith, G.Roshdestvenski oder
Miguel Gomez-Martinez u.a. Auftritte z.B. an der Expo 2000 in Hannover,
am Martinu-Festival in Basel, in der Kathedrale von Malaga, am Festival
du Lied Fribourg, am Carl-Orff-Festival in München, am Festival di
Barocco di Viterbo (Rom), am Festival Culturescapes Schweiz oder am
Festival für neue Musik in Sofia. Als Liedsänger ist er ebenfalls zu
hören, zum Beispiel mit der "schönen Müllerin" von Schubert. In den
Saisons 2001-2004 war er Mitglied im Ensemble des Stadttheaters Bern,
wo er u.a. als Iwanov in "Zar und Zimmermann" (Lortzing) oder als Jan
im "Bettelstudent" (Millöcker) zu hören und sehen war. In der Saison
03/04 trat er u.a. als Valerio in Henkings Uraufführung "Leonce und
Lena" am Stadttheater Bern auf. In der Titelpartie der Oper "Faust" von
Berlioz oder als Belmonte in "die Entführung aus dem Serail" von Mozart
war er ebenso wie als Alfred in die "Fledermaus" zu hören und zu sehen.
Auf der Thuner Seebühne verkörperte er den Franz-Joseph in "Elisabeth"
sowie in "Les Miserables" den Enjolras und den Marius. 2008 trat er als
Alexej in Donizettis "Viva la Mamma" bei der Sommeroper Selzach auf.
Auftritte am Radio und Fernsehen, CD-Einspielungen. Als Komponist,
Instrumentalist und Sänger hat er eigene CD-Projekte über Gedichte von
Hermann Hesse, später zum Thema Meer realisiert. Förderpreise der
Friedl-Wald-Stiftung und der Bürgi-Willert-Stiftung.
Seit 2008 Dozent an der Swiss Musical Academy. www.janmm.ch

Ulrich Simon Eggimann, Bariton
Der gebürtige Berner schloss seine Ausbildung als Sänger 1987 bei
Rudolf A. Hartmann (Gesang) und Peter Rasky (Schauspiel) an
Konservatorium und Musikhochschule Zürich mit dem Operndiplom ab. Als Opernsänger Engagements an schweizerischen und ausländischen
Bühnen, u.a. an den Stadttheatern Bern und Biel, am Theater Basel, am
Opernhaus Zürich, am Theater der Hansestadt Lübeck, am
Oberösterreichischen Landestheater Linz und an den Opern von Avenches
und Bellinzona.
Im Bühnen-Repertoire u.a. die Mozart-Rollen Papageno, Figaro,
Leporello und Don Alfonso, der Bartolo und der Figaro in Rossinis
«Barbiere di Siviglia», Dandini und Don Magnifico in «La Cenerentola»
von Rossini, Don Pasquale und Dulcamara in den Donizetti-Opern «Don
Pasquale» und «L'elisir d'amore», der Sancho in Massenets «Don
Quichotte», der Ramiro in «L'heure espagnole» von Ravel, der Arnolphe
in Liebermanns «Die Schule der Frauen», Henry Higgins in «My fair lady»
sowie Falke in der «Fledermaus» von Johann Strauss.
Als Konzertsänger nebst Liederabenden im In- und Ausland engagiert,
u.a. in den Basspartien der grossen Werke von Bach (Johannes- und
Matthäus-Passion, Weihnachtsoratorium), Händel (Messias, Judas
Makkabäus), Haydn (Schöpfung, Jahreszeiten), Mozart (Requiem),
Mendelssohn (Elias, Paulus), Brahms (Requiem), Verdi (Requiem), Orff
(Carmina burana), Rossini (Messe solennelle, Stabat mater), Donizetti
(Messa di Gloria), Puccini (Messa di Gloria) und Dvorak (Stabat mater,
Te Deum, Requiem).
Ausserdem: Leiter des Vokalensembles VOC-E, Regisseur der Emmentaler Liebhaberbühne, Künstlerischer Leiter des Casino-Theaters Burgdorf, Gesangspädagoge am Gymnasium Köniz-Lerbermatt, an der Pädagogischen Hochschule Bern und an der Musikschule Oberemmental. www.eggimann-bariton.ch

Christoph Zbinden, Klavier
Christoph Zbinden wurde 1974 in Thun geboren. Erster Klavierunterricht im
Alter von sechs Jahren. Von 1986 bis 91 Unterricht an der Musikschule Thun
bei Eke Mendez und Stephan Fahrni. 1988 und 89 Teilnehmer am Internationalen
Musiklager Margess für hochbegabte junge Talente. 1991 erfolgte die
Aufnahme ins Konservatorium für Musik + Theater in die Klasse von Tomasz
Herbut. Er erhielt diverse Preise bei nationalen Wettbewerben wie dem
Concours de la Pierre d’Or, Neuchâtel 1993 und dem Concours Piano 80
Winterthur im Jahre 1996. Erlangung des Lehrdiploms 1996 sowie des
Solistendiploms 1998, letztgenanntes „mit Auszeichnung“. Im Rahmen der
Orchesterkonzerte des Konservatoriums für Musik + Theater in Bern Auftritte
mit dem Berner Symphonie-Orchester. Von 1996 bis 98 Stipendiat der
Ernst-Göhner-Stiftung. Zahlreiche Meisterkurse u. a. bei Bruno Canino in
Bern, Klaus Hellwig in Berlin, Dimitri Bashkirow in Wien und Kenneth van
Barthold in Edinburgh. Anlässlich des letztgenannten Kurses kam es auch zu
einer Aufführung des selten gespielten, aber horrend schwierigen
Klavierkonzerts Nr. 4 von Xaver Scharwenka. Vielseitige Tätigkeit als
Pianist in diversen Kammermusikformationen und Liedbegleiter. Im Rahmen des
Meisterkurses bei Csaba Kiraly 1999 Auftritt anlässlich eines Konzertes im
Bartok-Museum in Budapest. Preisträger der Orpheus-Konzerte Zürich 1999. Im
Jahre 2001 hat er eine erste CD eingespielt. 2004 Einladung zur
International Piano Masterclass in Prag. Christoph Zbinden hat im Laufe
seiner Karriere schon mit international bedeutenden Pianisten wie
Konstantin Scherbakov, Volker Banfield und Ian Hobson zusammen gearbeitet
und engagiert sich neben dem traditionellen Repertoire auch für Werke
vergessener Komponisten wie z.B. Medtner, Scharwenka, Dohnanyi und
Szymanowski. Neben seiner Tätigkeit als Solist ist er auch ein vielgefragter
Chorkorrepetitor. www.rach3.ch

Marlies Begert, Moderation
- Schauspielausbildung an der Schauspielakademie Zürich
- Cabaret, Theaterspiel und Regie in Berns Kleintheatern
- Langjährige Moderatorin bei Radio DRS1 und 2 sowie Erzählerin
in Kinderstunde und Mundartecke, Hörspielerin
- Öffentliche Konzertmoderationen
- Mitwirkung in literarisch-musikalischen Programmen
- Kindergartenkonzert mit dem Radiosinfonieorchester Basel
- „Die schwarze Spinne“ mit der Harmonie Pfäffikon
- „Peer Gynt“ mit dem Instumentalkollegium Bern
- „Italianità“ mit dem Chor Cantissimo im Rahmen der Konzertreihe der Stadtkirche Burgdorf und des Schlosses Hünigen
- „Nussknackersuite“ mit dem Instrumentalkollegium Bern
- „Die kleine Meerjungfrau“
nach H.Chr. Andersen zur Musik von Urs Joseph Flury, mit dem Instrumentalkollegium
Bern
Seit
2003 Leseengagements ihrer eigenen Geschichten für Erwachsene und
Kinder in geschlossenen Gesellschaften sowie in Veranstaltungen von:
- Kurlturkommissionen
- Erwachsenenbildung
- Bibliotheken
- Frauenvereinen
- Singkreisen und Chorgemeinschaften
- Kirchgemeinden
CD-Produktionen:
- „Igschlafni Füess“ (3
Alltagsgeschichten)
- „Do-Mi-Sol“ (4
Liebesgeschichten)
- „Klassezämekunft“ (5
Geschichten von Hanes Pfister)
- „Beizliträff oder uf der
Suechi nach emene eigete Bitzeli Glück“ (in Produktion) www.marliesbegert.ch
Silvan Müller, Leitung
Silvan Müller wuchs
in Günsberg SO auf. Nach Absolvierung des Lehrerseminares erlangte er 1984 das
Chorleiterdiplom bei Prof. Martin Flämig und das Konzertdiplom für Gesang bei
Margrit Conrad-Amberg. Anschließend besuchte er an der Musikhochschule in
München die Meisterklasse für Gesang bei Ernst Häfliger und absolvierte
gleichzeitig die Opernschule. 1983/84 war er Preisträger der Migros
Genossenschaftsstiftung.
Konzerte, Opern,
Liederabende, Fernseh-, Rundfunk- und CD Aufnahmen führten ihn in quer durch die USA, unter anderem in das Kennedy – Center in Washington, in etliche
europäische Länder sowie durch die ganze Schweiz.
Seit 1990 lehrt
Silvan Müller an der Hochschule für Musik in Bern und an der Musikschule des Konservatoriums Bern, wo er auch Stimmbildungskurse
für Chöre und Ensembles erteilt.
Silvan Müller
dirigierte bereits mit 17 Jahren seinen ersten Chor. Neben der regen Konzert- und Unterrichtstätigkeit kamen im
Laufe der Jahre weitere Chöre aus der Umgebung von Bern und Solothurn dazu. Von
1996 bis 2005 war er als musikalischer Leiter des Gemischten Chores Biberist tätig
und bekleidete in der Folge die Ämter des Bezirksdirigenten (Wasseramt) und des
Kantonaldirigenten im Solothurner
Gesangsverband.
Seit August 2004 steht
Silvan Müller dem Arsis-Chor als Dirigent vor.
Solistinnen und Solisten und Orchester
der Konzertreihe im April 2009
Georg Philipp Telemann, Lukas-Passion
Verena Graedel, Sopran
Verena Graedel ist in Huttwil geboren und aufgewachsen. Nach der
Ausbildung zur Primarlehrerin absolvierte sie ihr Musikstudium bei Margrit
Conrad am Konservatorium Bern und schloss mit dem Lehr- und Konzertdiplom für
Gesang ab. Es folgten weitere Studien bei Ottilia Mère am Opernstudio in Bern,
bei Rosmarie Hofmann in Luzern und Kurt Widmer in Basel.
Verena Graedel wirkt als Solistin in Oratorien, Passionen und Orchesterkonzerten mit. Sie widmet sich der Kammermusik (Trio Vermeer, Ensemble „mobile“) und gibt
Liederabende. Ihre Lehrtätigkeit reicht von der musikalischen Grundschulung bis
zur Lehrerfortbildung.
Christoph Metzger, Tenor
Der gebürtige Berner erlangte an der
Hochschule der Künste Bern das Lehrdiplom mit Auszeichnung in der Klasse
Elisabeth Glausers, bei welcher er auch das Konzertdiplom mit Auszeichnung
erwarb. Er ergänzte seine sängerische Ausbildung bei Christoph Prégardien an
der Hochschule für Musik und Theater Zürich und besuchte Meisterkurse u.a. bei
Julia Hamari und Siegfried Jerusalem. Christoph Metzger hat 2002 ein Stipendium
der Kiefer-Hablitzel-Stiftung, sowie in den beiden darauf folgenden Jahren den
Studienpreis des Migros-Genossenschafts-Bundes gewonnen. Parallel zum Gesangsstudium belegte er - ebenfalls in Bern -
ein Klavierstudium bei Tomasz Herbut, das er im Februar 2003 mit dem Lehrdiplom
mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Heute ist er auch als Chor- und
Orchesterleiter tätig.
Christoph Metzger tritt vor allem als Konzert- und Liedsänger auf. Darüber hinaus war er dieses und letztes Jahr am Ope(r)n Air Arosa in den männlichen
Hauptrollen von Die verstellte Gärtnerin
(W. A. Mozart) und La Canterina
(Joseph Haydn) zu sehen und zu hören. Im Ensemble
La Rosita widmet er sich der klassischen Salonmusik. Zudem tritt er mit dem
Gitarristen Matthias Kirchner im duo
kirchnermetzger auf, das ein stilistisch breit gefächertes Repertoire
pflegt und im Jahr 2003 den Förderpreis des Vereins Orpheus Konzerte Zürich
gewonnen hat.
Markus Oberholzer, Bass-Bariton
Geboren in
Zürich. Studierte bei Stefan Kramp an der Musikhochschule Zürich/Winterthur, an
der er das Lehrdiplom für Sologesang erwarb. Weitere Studien führten ihn nach
Basel, wo er am Opernstudio das Diplom für Operngesang erhielt und an der
Musikhochschule Basel bei Kurt Widmer mit dem Konzertdiplom abschloss. Schon
als junger Sänger erhielt Markus Oberholzer mehrere Auszeichnungen und
Preise (u.a. Migros Studienpreis, Orpheus Konzerte, Kulturpreis Regiobank).
1990 wurde er vom Kanton Solothurn mit einem Werkpreis ausgezeichnet.
Während zehn
Jahren war Markus Oberholzer Dozent für Stimmbildung am Ausbildungskurs
für Orff-Musiktherapie in München. Er war langjähriger Stimmbildner bei den
Solothurner Singknaben. Heute ist er neben seinen künstlerischen Verpflichtungen
auch als gefragter Gesangspädagoge in Solothurn tätig.
Als Konzert-,
Oratorien- und Opernsänger hat sich Markus Oberholzer vor allem in der Schweiz,
in Deutschland und Ungarn als Bassbariton mit einem umfangreichen Repertoire
einen geachteten Namen geschaffen. Erinnert sei etwa an sein Engagement bei der
Schweizer Gastspieloper, wo er in über 150 Aufführungen Partien von Donizetti,
Rossini und Lortzing sang, oder an seinen grossen Erfolg als Leporello an der
Schlosshofoper Friedrichshafen. Konzerte gab er in allen grossen Sälen der
Schweiz (Tonhalle Zürich, Casino Basel, Casino Bern, Kathedrale Genf und im KKL
Luzern wo er unter anderem mit dem London Concert Symphony Orchestra und der
Philharmonie Baden-Baden aufgetreten ist). Verschiedene CD-, Radio- und
Fernsehaufnahmen (u.a. "Papageno spielt auf der Zauberflöte" bei SF
DRS) ergänzen die beachtliche Konzert- und Theatertätigkeit des renommierten
Künstlers. www.markusoberholzer.ch
Tobias König, Tenor
2004 wurde
Tobias König an die Hochschule für Musik in Bern aufgenommen, an welcher er
anfänglich von Marianne Kohler unterrichtet wurde. Später nahm er Gesangstunden
bei Hanspeter Blochwitz. Seit 2007 arbeitet er als freischaffender Sänger und
Gesangspädagoge.
Tobias König sang in diversen geistlichen Werken (u.a. La Petite
Messe Solennelle von Rossini, Missa Dei Patri von Zelenka,
Theresienmesse von Haydn, Psalm 95 von Mendelssohn, Cäcilienmesse von
Gounod, Messe de Minuit
von Charpentier, Bachkantaten). 2005 debütierte er in der „Lustigen Witwe“
von Lehar als St. Brioche mit dem Berner Konzertchor unter Theo Loosli. Weiter
sang er den Freddy in „My Fair Lady“ und den 2. Priester und den 1.
Geharnischten in der Zauberflöteninszenierung des Berner Konzertchores. Am
Stadttheater La Chaux-de-Fonds spielte und sang er in einer kunterbunten
Brecht-Weill-Aufführung während einem Monat mehrere Rollen. Als Liedsänger
debütierte er im letzten Jahr mit Schuberts „Schöne Müllerin“. Geplant ist „Die
Dichterliebe“ von Schumann. Er sang mit dem Capriccio Basel „Der Tag des
Gerichts“ unter der Leitung von Tobias von Arb.
Tobias
König ist Mitglied der Capell’Antiqua (Leitung, Bernhard Pfamatter, sowie des
Ensemble Orlando (Leitung, Laurent Gendre). Weiter singt er im Ensemble Corund
(Leitung, Stephen Smith) und im Schweizer Kammerchor (Leitung, Fritz Näf).
Peter Stoll, Bariton
...ist in Zürich aufgewachsen und seit 1972 im Bärnbiet
zuhause. Von Beruf selbständiger Reklamegestalter und Grafiker, Chorleiter
und Sänger. Gesangsausbildung mit Lehrdiplom bei Dennis Hall, Bern,
Interpretation bei Ewald Körner. Weitere Ausbildung zum Chorleiter und gesangliche Weiterbildung bei Silvan
Müller.
Peter Stoll wirkt als Konzertsänger in Kantaten und Messen
und ist Mitglied des Vokalkollegiums Bern. Seit 1994 steht der Kirchenchor
Steffisburg, seit 1999 der Männerchor Spiez unter seiner Leitung. Aus dem
Männerchor entstanden zusätzlich die „Liederanten“, eine 8 köpfige a
cappella-Gruppe, welche gerne an Partys und Festen mit eigens arrangierten
Songs und eigenwilligen Interpretationen für Stimmung sorgt. Auch für den
Männerchor arrangiert Peter Stoll gerne Ohrwürmer, z.B. bekannte Hits von Harry
Belafonte, Ray Charles, Peter Reber, SPAN und anderen.

Huttwiler Kammerorchester
Konzertmeister: Martin Kunz
Das Huttwiler Kammerorchester unter der Leitung des Geigers Martin Kunz wurde sowohl in seiner Kammermusik-Formation (sechzehn Streicher und Cembalo) wie auch zunehmend in seiner erweiterten, sinfonischen Form als Begleitorchester in grossen Chorwerken bekannt.
Neben einigen ausgesuchten Amateuren besteht es überwiegend aus Berufsmusikern. Die in beiden Formationen angestrebte und in erfreulich hohem Masse erreichte personelle Konstanz macht das Huttwiler Kammerorchester zu einem sensibel eingespielten Team mit hoher Motivation und Anpassungsfähigkeit.
Musikalische Leitung
Silvan Müller
Silvan Müller wuchs
in Günsberg SO auf. Nach Absolvierung des Lehrerseminares erlangte er 1984 das
Chorleiterdiplom bei Prof. Martin Flämig und das Konzertdiplom für Gesang bei
Margrit Conrad-Amberg. Anschließend besuchte er an der Musikhochschule in
München die Meisterklasse für Gesang bei Ernst Häfliger und absolvierte
gleichzeitig die Opernschule. 1983/84 war er Preisträger der Migros
Genossenschaftsstiftung.
Konzerte, Opern,
Liederabende, Fernseh-, Rundfunk- und CD Aufnahmen führten ihn in quer durch die USA, unter anderem in das Kennedy – Center in Washington, in etliche
europäische Länder sowie durch die ganze Schweiz.
Seit 1990 lehrt
Silvan Müller an der Hochschule für Musik in Bern und an der Musikschule des Konservatoriums Bern, wo er auch Stimmbildungskurse
für Chöre und Ensembles erteilt.
Silvan Müller
dirigierte bereits mit 17 Jahren seinen ersten Chor. Neben der regen Konzert- und Unterrichtstätigkeit kamen im
Laufe der Jahre weitere Chöre aus der Umgebung von Bern und Solothurn dazu. Von
1996 bis 2005 war er als musikalischer Leiter des Gemischten Chores Biberist tätig
und bekleidete in der Folge die Ämter des Bezirksdirigenten (Wasseramt) und des
Kantonaldirigenten im Solothurner
Gesangsverband.
Seit August 2004 steht
Silvan Müller dem Arsis-Chor als Dirigent vor.
Korrepetition

Christoph Zbinden, Pianist
Christoph Zbinden wurde 1974 in Thun geboren. Erster Klavierunterricht im
Alter von sechs Jahren. Von 1986 bis 91 Unterricht an der Musikschule Thun
bei Eke Mendez und Stephan Fahrni. 1988 und 89 Teilnehmer am Internationalen
Musiklager Margess für hochbegabte junge Talente. 1991 erfolgte die
Aufnahme ins Konservatorium für Musik + Theater in die Klasse von Tomasz
Herbut. Er erhielt diverse Preise bei nationalen Wettbewerben wie dem
Concours de la Pierre d’Or, Neuchâtel 1993 und dem Concours Piano 80
Winterthur im Jahre 1996. Erlangung des Lehrdiploms 1996 sowie des
Solistendiploms 1998, letztgenanntes „mit Auszeichnung“. Im Rahmen der
Orchesterkonzerte des Konservatoriums für Musik + Theater in Bern Auftritte
mit dem Berner Symphonie-Orchester. Von 1996 bis 98 Stipendiat der
Ernst-Göhner-Stiftung. Zahlreiche Meisterkurse u. a. bei Bruno Canino in
Bern, Klaus Hellwig in Berlin, Dimitri Bashkirow in Wien und Kenneth van
Barthold in Edinburgh. Anlässlich des letztgenannten Kurses kam es auch zu
einer Aufführung des selten gespielten, aber horrend schwierigen
Klavierkonzerts Nr. 4 von Xaver Scharwenka. Vielseitige Tätigkeit als
Pianist in diversen Kammermusikformationen und Liedbegleiter. Im Rahmen des
Meisterkurses bei Csaba Kiraly 1999 Auftritt anlässlich eines Konzertes im
Bartok-Museum in Budapest. Preisträger der Orpheus-Konzerte Zürich 1999. Im
Jahre 2001 hat er eine erste CD eingespielt. 2004 Einladung zur
International Piano Masterclass in Prag. Christoph Zbinden hat im Laufe
seiner Karriere schon mit international bedeutenden Pianisten wie
Konstantin Scherbakov, Volker Banfield und Ian Hobson zusammen gearbeitet
und engagiert sich neben dem traditionellen Repertoire auch für Werke
vergessener Komponisten wie z.B. Medtner, Scharwenka, Dohnanyi und
Szymanowski. Neben seiner Tätigkeit als Solist ist er auch ein vielgefragter
Chorkorrepetitor. www.rach3.ch
Solistinnen und Solisten und Orchester
der Konzertreihe im Juni 2008
Joseph Haydn, Stabat Mater
Alessandro Marcello, Konzert für Oboe und Streicher und Basso continuo d-Moll
Maria C. Schmid, Sopran
Die Schweizer Sopranistin
Maria C. Schmid studierte an der Musikhochschule in Luzern. Nach dem Lehrdiplom bei
Barbara Locher erlangte sie, als Studentin von Peter
Brechbühler, sowohl das Konzert-, wie auch das Solistendiplom
mit Auszeichnung. Dazu verlieh ihr die Musikhochschule
einen Preis für ihre ausserordentliche musikalische Leistung. Im Jahr 2002 war sie
Förderpreisträgerin der Axelle und Max Koch-Kulturstiftung. 2005 zeichnete das
Aargauer Kuratorium ihre künstlerische Leistung, sowie ihr Charisma und die
Unverbrauchtheit ihrer musikalischen Darbietungen mit einem Werkbeitrag aus.
Bodil Gümoes, Margreet Honig und Lena Hauser gaben/geben Ihrer Aus- und Weiterbildung weitere wichtige Impulse.
Maria
C. Schmid hat
reiche Konzerterfahrung im In- und Ausland mit dem Standardrepertoire eines lyrischen Soprans. Mit grosser Freude lässt sie sich auch gerne auf Werke der
„Alten Musik“ ein oder taucht in die
Klangwelten des romantischen Liedgutes ein. Zahlreiche Konzertmitschnitte
verschiedener Radiostationen und CD-Einspielungen, im Speziellen die von Universal Schweiz zum Mozartjahr 06 herausgegebene CD „Exsultate,
jubilate“, dokumentieren ihre Arbeit. Maria C. Schmid vertrat in unserer Konzertreihe im Juni 2008 mit grossem Erfolg den Sopranpart im Stabat Mater von Joseph Haydn an Stelle von Christa Goetze, welche leider unfallbedingt verhindert war.

Judith Lüpold, Alt
Judith Lüpold ist in
Interlaken aufgewachsen und begann neben dem Besuch des Staatlichen
Seminars Bern ihre Ausbildung in Gesang und Tanz in Bern und Zürich. Zu
Beginn engagierte sie sich vorwiegend im Bereich Tanztheater und
Musical. 1996 schloss sie das Lehrdiplom in Gesang am Konservatorium
Bern bei Ingrid Frauchiger ab; im Sommer 1999 beendete sie ihre Studien
an der Konzertklasse von Jane Thorner-Mengedoht. Weiterbildungen folgten durch Meisterkurse und Coachings,
u.a. bei Kurt Widmer, Karin Ott, Carol Smith, Simone Raymond,
Antoinette Faës, Siegfried Palm und Ewald Körner.
Als Lied-und Oratoriensängerin im In- und Ausland verfügt Judith Lüpold über
ein breites Repertoire von Monteverdi über Bachs Passionen zu
geistlichen Werken von Mozart, Mendelssohn, Dvorâk, Rossini bis hin zu
zeitgenössischen Werken und Uraufführungen. Ihre rege Konzerttätigkeit
führte sie in den letzten zwei Jahren vermehrt zu Partien mit grosser
Orchesterbesetzung (Rossinis und Dvorâks Stabat Mater oder Brahms'
Altrhapsodie) und zu Auftritten am Vivaldifestival in Venedig und an
den Murten Classics. Dort wurde eine Uraufführung des römischen
Barockkomponisten Francesco Foggia auch von DRS II aufgezeichnet.
Auf der Opern- und Operettenbühne stand Judith Lüpold bereits als Cherubino und Marcellina in "Le nozze di Figaro", Czipra in "Der Zigeunerbaron", dritte Dame in "Die
Zauberflöte" oder Golde in "Anatevka". In der Produktionder Pocket
Opera Company von "The Pirates of Penzance“ übernahm sie die Rolle der
Ruth.

Tino Brütsch, Tenor
Tino
Brütsch erlangte 1999 das Sologesangs-Lehrdiplom bei Kurt Huber und
schloss 2002 sein Aufbaustudium in der Klasse von Christoph Prégardien
an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Zürich mit dem
Konzertdiplom mit Auszeichnung ab. Neben
der mehrjährigen Ausbildung in den Liedklassen bei Daniel Fueter und
Hans Adolfsen bildete er sich weiter in verschiedenen Kursen in Alter
Musik bei M. Weilenmann, J. Feldman, J. Held, K. Boeke, J. Taylor, J.
Sonnleitner und Ch. Homberger.
Tino
Brütsch pflegt ein breites Repertoire. In den letzten Jahren führte er
envespern Monteverdis, Bachs Johannespassion, dessen Magnificat,
Weihnachtsoratorium und diverse Kantaten, Händels Messiah, das
Mozart-Requiem, alle Oratorien von Mendelssohn, Bruckners Messe in
f-moll, das In Terra Pax von Frank Martin, Rossinis Petite Messe
Solennelle, den Erwin aus Erwin & Elmire von Schoeck, aus der
Jüdischen Volkspoesie von Schostakovich, St. Nicolas von Britten und
die Johannespassion von Pärt zusammen mit den DirigentInnen B. Schäfer,
A. Jelmorini, H. Griffiths, W. Westphal, A. von Aarburg, D. Schmid, J.
Trost, J. Jakob, H. Rilling, J. Günther, M. Gohl, A. Koch, G. Schöb und
J. Tolle auf. Er
gab diverse Liederabende mit Yvonne Troxler, Urs Stirnimann und
Theresia Schmid mit Werken von Schumann, Schönberg, Strauss, Weber,
Beethoven, Britten, Tippett, Trümpy und Grieg. Mit Yvonne Troxler nahm
er anlässlich des “Mörike-Jahres 2004” Mörikevertonungen aus der
Schweiz auf CD auf. Er spielte Schoecks Erwin und Elmire mit dem
Zürcher Kammerorchester unter H. Griffiths, Werke von Michael Haydn mit
den Zürcher Sängerknaben und dem Zürcher Kammerorchester, das Requiem
von Rheinberger unter Leitung von A. Frommelt und die Responsorien von
T.L. de Victoria unter S. Smith auf CD ein. 1998 gewann er den
Hegar-Studienpreis für Sologesang.
Als
Gründungsmitglied des Vokalensembles human voices, als Sänger und
Solist bei der Capella Dvcale Venetia, und in gelegentlichen Konzerten
mit anderen Vokalformationen ist der professionelle Ensemblegesang
neben der solistischen Karriere ein zweiter Schwerpunkt seiner
musikalischen Arbeit. Tino Brütsch konzertierte mit der Capella Dvcale
Venetia unter der Leitung von Livio Picotti am Ravenna Festival, dem
Festival van Flaandern in Gent, im Rahmen der XVI. Settimana
internazionale di musica medievale et rinascimentale in Erice
(Italien), am Festival für alte Musik in Utrecht und an den "Tagen
alter Musik" in Regensburg; mit dem Vokalensemble Zürich sang er an den
Königsfelder Festspielen 2000.
Tino
Brütsch lebt in Laufenburg, Schweiz. www.vokalmusik.ch

Patrick Oetterli, Bass
Geboren und aufgewachsen in Solothurn. Erster Kontakt mit Gesang als Mitglied der Singknaben der St. Ursenkathedrale Solothurn. Violin - später Klavierunterricht. Gesangsunterricht bei Hedwig Vonlanthen während Gymnasiumszeit in Solothurn. Austauschstudent in Crystal Lake, Illinois, USA; Gesangsunterricht bei Mrs. Mary Ann Vos; High School-Produktionen. Nach Matura Eintritt in die Gesangsklasse von Prof. Jakob Stämpfli am Konservatorium für Musik und Theater Bern (Diplom 1991)Studium des höheren Lehramtes für Musik an der Universität Bern. Meisterklasse für Liedinterpretation am Konservatorium Zürich bei Irwin Gage. Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien in der Gesangsklasse von Prof. Helena Lazarska. Gesangliche Weiterbildung bei Barbara Martig-Tüller in Bern. Meisterkurse bei Margrit Conrad-Amberg, Walter Berry, Roderick Brydon und Francois Rochaix, John Holloway.
Migros-Stipendienpreisgewinner 1991 und 1992. Stipendiat des schweizerischen Bundesamtes für Kultur und des österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung. Preisträger des Kulturfonds der Solothurner Regiobank 1994. 1994 Förderungspreis des schweizerischen Tonkünstlervereins.
Opernproduktionen, Konzerte und Liederabende in verschiedenen europäischen Ländern und der Schweiz
Auftritte in Opern von H. Purcell ('Dido and Aeneas', 'The Fairy Queen', 'King Arthur'), F. Caccini/M. Derungs ('La Liberazione di Ruggiero'), D. Cimarosa ('Il matrimonio segreto'), H. Sutermeister ('Berner Totentanz'), P. Escher ('Des Kaisers neue Kleider'), J.-L. Darbellays ('C'est un peu d'eau'), B. Britten('The Rape of Lucretia'),
W. Walton ('The Bear'), R. Camhi ('The Boy who could stop Time') Aufnahmen bei DRS 2, Espace 2, RAI und tschechischem Radio.
Mitglied von 'Ensemble Musicalina' (alte Musik), 'QuartettoDuo' (Vokquart und Klavduo) und anderen Kammermusikformationen Programme: Volkslieder (Brahms und Britten), Menu à L'américaine
(US-Kunstlieder), Abschied und Exil (Schonthal, Vaughan Williams),
Songs from the British Isles (Haydn, Beethoven, Mendelssohn). Beschäftigung (entdecken, bearbeiten,
edieren, aufnehmen- und führen) mit Komponistinnen des 17. Jahrhunderts
(Chiara Margarita Cozzolani, Rosa Giacinta Badalla, Caterina Assandra,
Isabella Leonarda u. a. ) und Schweizer Komponisten (Berthold Hipp,
Johann Melchior Gletle, Aloys von Glutz-Blotzheim, Hans Huber, Casimir
Meister, Peter Escher, Alban Roetschi u. a. ). Organisation und Durchführung von
Konzerten (Liederabende, Kammermusik, geistliche Konzerte, Kinderoper )
und zyklischen Veranstaltungen (Fermata Musica)
Stellvertretungen als Gesangslehrer an den Musikschulen Burgdorf (1989-91) und am Konservatorium Bern (1995). Stimmbildner bei den Singknaben der St. Ursenkathedrale Solothurn (Jugendliche 8-20 Jahre, z. T.ungebrochene Stimmen) Gesangslehrer an der Musikschule Hünenberg (ZG; Jugendliche 12-20 Jahre) Privatgesangsklasse (Erwachsene, u. a.mit angehenden Berufsschülern). www.arsmusica.ch

Barbara Tillmann, Oboe
Barbara Tillmann wurde in Neuchatel
geboren und wuchs in Zürich und Jolimont auf. Sie studierte bei Louise Pellerin
in Zürich und erhielt bei Heinz Holliger an der Musikhochschule Freiburg i. Br.
das Konzertreifediplom. Während der Studienzeit erhielt sie mehrmals Stipendien
der Kiefer-Hablitzel Stiftung und des Migros-Genossenschaftsbundes.
Als Solooboistin spielte
Barbara Tillmann im Gustav-Mahler-Jugendorchester unter Claudio Abbado, in der Camerata
Bern, im Kammerorchester Basel, in der Camerata Schweiz und auf Tournéen mit
der Camerata Salzburg unter Sir Roger Norrington und Sir Neville Marriner in
verschiedenen Ländern Europas. Als Solistin trat sie mit dem Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester, dem Aargauer
Sinfonie-Orchester, der Camerata Vitodurum, dem Jungen Schweizer
Kammerorchester, dem Swiss International Chamber Orchestra, dem Huttwiler
Kammerorchester und den Virtuosi di Praga auf. Bei Claves-Records realisierte
sie eine Aufnahme mit barocken Oboenkonzerten zusammen mit den Virtuosi di
Praga: Baroque Concert. Eine
rege Kammermusiktätigkeit verbindet sie mit dem Ensemble Pyramide, welches eine
eigene Konzertreihe in Zürich hat und in ganz Europa auftritt. Im Jahr 2006
erhielt das Ensemble die kulturelle Auszeichnung „Werkjahr für Interpretation“
der Stadt Zürich. CD-Aufnahmen mit dem
Ensemble Pyramide bei ars musici, Intégral Productions und Naxos.
In der Villa Jolimont in Erlach leitet Barbara Tillmann
jedes Jahr Musiklager für Kinder und Jugendliche und Kurse für Erwachsene.

Huttwiler Kammerorchester
Konzertmeister: Martin Kunz
Das Huttwiler Kammerorchester unter
der Leitung des Geigers Martin Kunz
wurde sowohl in seiner
Kammermusik-Formation (sechzehn Streicher
und Cembalo) wie auch zunehmend
in seiner erweiterten, sinfonischen
Form als Begleitorchester in grossen
Chorwerken bekannt.
Neben einigen ausgesuchten Amateuren besteht es überwiegend aus Berufsmusikern. Die in beiden Formationen angestrebte und in erfreulich hohem Masse erreichte personelle Konstanz macht das Huttwiler Kammerorchester zu einem sensibel eingespielten Team mit hoher Motivation und Anpassungsfähigkeit.
Musikalische Leitung

Silvan Müller
Silvan Müller wuchs
in Günsberg SO auf. Nach Absolvierung des Lehrerseminares erlangte er 1984 das
Chorleiterdiplom bei Prof. Martin Flämig und das Konzertdiplom für Gesang bei
Margrit Conrad-Amberg. Anschließend besuchte er an der Musikhochschule in
München die Meisterklasse für Gesang bei Ernst Häfliger und absolvierte
gleichzeitig die Opernschule. 1983/84 war er Preisträger der Migros
Genossenschaftsstiftung.
Konzerte, Opern,
Liederabende, Fernseh-, Rundfunk- und CD Aufnahmen führten ihn in quer durch die USA, unter anderem in das Kennedy – Center in Washington, in etliche
europäische Länder sowie durch die ganze Schweiz.
Seit 1990 lehrt
Silvan Müller an der Hochschule für Musik in Bern, an der Musikschule Münsingen
und an der Musikschule des Konservatoriums Bern, wo er auch Stimmbildungskurse
für Chöre und Ensembles erteilt.
Silvan Müller
dirigierte bereits mit 17 Jahren seinen ersten Chor. Neben der regen Konzert- und Unterrichtstätigkeit kamen im
Laufe der Jahre weitere Chöre aus der Umgebung von Bern und Solothurn dazu. Von
1996 bis 2005 war er als musikalischer Leiter des Gemischten Chores Biberist tätig
und bekleidete in der Folge die Ämter des Bezirksdirigenten (Wasseramt) und des
Kantonaldirigenten im Solothurner
Gesangsverband.
Seit August 2004 steht
Silvan Müller dem Arsis-Chor als Dirigent vor.
Solistinnen und Solisten
der Konzertreihe im November 2007
Johannes Brahms, ein Deutsches Requiem (Londoner Fassung)
Iris Eggler, Sopran
Iris Eggler geboren 1980 in Niederhelfenschwil, studierte Gesang
bei Prof. Ingrid Frauchiger an der Hochschule der Künste in Bern und schloss
2001 mit dem Lehrdiplom und 2003 mit dem Solistendiplom ab. Sie ist
Preisträgerin des Migros-Stipendienwettbewerbs, der Ernst-Göhner-Stiftung 2001
und 2002, der Elvira-Lüthi-Stiftung 2001, der Friedl-Wald-Stiftung Basel 2001
und der Kiefer-Hablitzel-Stiftung 2003. Weiter gewann sie im Oktober 2003 den
1. Preis des „35ième Concours International Féminin de Musique“ des „Lyceum
Club International de Suisse“. Im Sommer 2001 gab Iris Eggler ihr Operndebüt in
der Partie der Zerlina in Mozarts «Don Giovanni» (Dirigent Marcus R. Bosch) in
der Schlossoper Haldenstein Chur. Es folgten im Mai 2002 die Morgana in Händels
«Alcina», im September 2003 in Brig Purcells «King Arthur» (Leitung H. Kempfen)
und in der Saison 2002/03 am Stadttheater Bern die Papagena in Mozarts «Die
Zauberflöte». Iris Eggler war bereits an vielen Liederabenden mit Pianist/innen
wie Christina Bauer, Marlies Ganz, Simon Bucher und Tobias Schabenberger zu
hören. Ihr Repertoire führt sie von Monteverdi, Scarlatti bis in die Moderne zu
Isang Yun. Zudem sang sie die Sopranpartien u.a. in der «Johannes-Passion» von
J.S. Bach, im «Requiem» von W.A. Mozart, in der «Nelsenmesse» und der
«Schöpfungsmesse» von J. Haydn. Zurzeit arbeitet Iris Eggler mit Tiny
Westendorp-de Bree (Fribourg). Zudem wurde sie eingeladen, zusammen mit der
Pianistin Marlies Boss-Ganz im Sommer 2005 am Menuhin Festival in Gstaad einen
Liederabend zu gestalten.

Michael Kreis, Bassbariton
Parallel zur Primarlehrerausbildung, Abschluss 2000, Studium
in der Klasse von Prof. Jakob Stämpfli an der Hochschule für Musik und Theater
Bern, Lehrdiplom 2001. Anschliessend Unterricht bei Rudolf Rosen. Von. Bis 2004
Studium in der Gesangsklasse von Prof. Hans-Joachim Beyer an der
Musikhochschule Leipzig mit Konzertdiplom.Weiterbildung bei Prof. Tiny Westendorp- de Bree und Prof.
Beata Heuer-Christen. Konzerttätigkeit im In- und Ausland:
„Wratislavia Cantans“ Polen, "Mendelssohn-Festtage Leipzig“, "Styriarte Graz“,
"Barocknächte Frankfurt“,in der Slowakei mit der Slowak Sinfonietta. 2006 u.a.
Tournee durch die Schweiz mit Beethovens 9. Sinfonie bei den 1. Schweizer
Musikfestwochen, Mozarts Zauberflöte, Händels Messiah in Malaga unter Howard
Griffith und im Luzerner KKL unter Stephen Smith.Festes Mitglied beim „Ensemble Lyrique“ mit solistischer
Verpflichtung. Auftritte mit „Ensemble Lyrique“ u.a. im Concertgebouw Amsterdam
und im Wiener Musikverein.Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Simon Schouten, Maurice
van Lieschout, André Ducret, Jörg Ewald Dähler, Alois Koch, Johannes Meister
u.a. Michael
Kreis widmet sich stark dem Liedgesang. 2005/06 führte er mit dem
Hammerflügelspezialisten Tobias Schabenberger Schuberts „Winterreise“ in der
Schweiz und Deutschland auf. 2007 von Brahms
„Die schöne Magelone“ und die „Liebesliederwalzer“. 2000 und 2001 Gewinner des Migros-Stipendienwettbewerbs der
Ernst-Göhner-Stiftung. CD- Produktionen und Aufnahmen für den Oesterreichischen undNiederländischen Rundfunk.Michael Kreis studiert momentan in der Liedklasse von Prof.
Hartmut Höll an der HMT Zürich. www.michaelkreis.ch

Klavierduo Adrienne Soós und Ivo Haag
Beim Lucern Festival Piano 2002 gab das Klavierduo Adrienne
Soós und Ivo Haag als erste Schweizer Künstler ein Rezital im grossen Saal des
Luzerner KKL. „Interpretationskunst statt Virtuosenspektakel“ schrieb die Presse
und umriss damit das Anliegen des Klavierduos, die Musik in den Mittelpunkt zu
stellen, statt durch Showelemente und Äusserlichkeiten auf sich aufmerksam zu
machen. Die Anfänge des Duos reichen in ihre Budapester Zeit zurück,wo beide an der Liszt-Akademie in der Klasse von Péter Solymos studierten und
begannen, wichtige Werke der vierhändigen Literatur einzustudieren. Später war
es vor allem András Schiff, der dem Duo wichtige Impulse vermittelte. Sie traten u.a. am Davoser Festival Young Artists in Concert“,
an der Schubertiade Feldkirch , am Lucern Festival Sommer, an den
Schlosskonzerten Thun oder am Concentus Moravie (Tschechien) auf. Das Spiel von
Adrienne Soós und Ivo Haag ist auf mehreren CDs dokumentiert, die zum grössten
Teil bei pan classics herausgekommen sind. www.klavierduo.ch
|